Herzlich Willkommen

Hier finden Sie Informationen über die Aktivitäten des „Freundeskreises Flüchtlinge Rutesheim“. Wir sind Bürgerinnen und Bürger, die sich zusammengefunden haben, um Asylsuchende und Flüchtlinge in unserer Stadt zu begrüßen und zu unterstützen.

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Rutesheimer ‚Strändle‘-Fest

haben Sie für den Montag,  30. Juli 2018 schon etwas vor?  Wir machen wieder mit beim Rutesheimer Strändle.

Kommen Sie doch einfach zwischen 14 und 18 Uhr an unserem Stand auf dem Rutesheimer Marktplatz vorbei. Mit orientalischem Gebäck und einem Erfrischungsgetränk können sich große und kleine Leute bei uns stärken. Die Kinder können Sandburgen bauen am Strand.


Es freut uns ganz besonders, daß von 14-16 Uhr acht geflüchtete Frauen aus Rutesheim ihr Projekt  „berufliches Empowerment“ vorstellen.
Der Landkreis Böblingen fördert dieses Projekt zusammen mit dem IQ-Netzwerk. Die Projekt-Trainerin wird auch an unserem Stand sein.
Seit ein paar Wochen treffen sich diese Frauen. Sie werden auf eine Arbeit vorbereitet bzw. lernen, eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

Wir freuen uns auf Sie.

Der größte Wunsch: Arbeit, eine Wohnung und deutsche Nachbarn.

Der Freundeskreis Flüchtlinge hat im letzten Herbst eine Umfrage unter 50 Geflüchteten in Rutesheim gemacht. Dabei wurden sie gefragt: Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, egal was – für Ihr Leben hier, für Ihre Zukunft, was würden Sie sich wünschen? Auf Platz 1 der Wunschliste kam Arbeit und eine Wohnung /… die ich selbst bezahlen kann / … in Rutesheim /… einen kleinen Garten/… und deutsche Nachbarn.

Die Menschen in der Landkreisunterkunft leben teilweise schon seit knapp 2 Jahren in Rutesheim.  Sie gehen hier in den Kindergarten oder zur Schule und konnten Kontakte auch außerhalb des Camps knüpfen. Sie gehen in Leonberg zur Berufsschule und zu berufsvorbereitendeTestingn Kursen. Sie haben – Sie erinnern sich vielleicht an den einen oder anderen Bericht darüber, den wir an dieser Stelle veröffentlichen durften –  Praktikas machen dürfen und haben eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle in Rutesheim. Sie haben mit Ihrer und der Unterstützung von Erzieherinnen, Lehrern, Sprachhelfern und Helfern aus dem Freundeskreis die ersten Schritte zur Integration gemeistert. Sie lernten und erlernen die deutsche Sprache, haben Rutesheim kennen und schätzen gelernt. Unsere Flüchtlingsfrauen aus der Nähwerkstatt haben sich sozial engagiert und mit zwei Projekten die Kinderkrebsstation im „Olgäle“ unterstützt. Man kann mit Recht sagen, sie sind tatsächlich angekommen in Deutschland, in Rutesheim.

Die Zuweisung in die Anschlussunterbringung in eine andere Kommune des Landkreises (wobei die Wohnungssituation wohl überall im Landkreis ähnlich sein dürfte) wäre deshalb erstmal ein Rückschritt für Geflüchtete und für die Helfer. Eine weitere Integration ohne das vertraute, soziale Umfeld hier in Rutesheim wäre ungleich schwerer.

Wir suchen deshalb dringend Wohnungen in Rutesheim. Bestimmt gibt es leerstehenden Wohnraum. Wo sind die Rutesheimer, Perouser und Heuwegler, die diesen freien Wohnraum teilen und vermieten können?

Bitte melden Sie sich beim Koordinationsteam oder kommen Sie einfach mal auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen im Café International vorbei. Sie haben hier auch die Möglichkeit zum Kennenlernen. Gerne machen wir „alte“ und „neue“ Rutesheimer miteinander bekannt und geben Ihnen Informationen, wie eine mögliche Vermietung aussehen kann (z.B. Mietübernahme durch das Jobcenter).

Vorbehalte, Befürchtungen und Unsicherheiten können nur überwunden werden, wenn durch gute Erfahrungen Vertrauen wächst. Dazu laden wir Sie ein. Geben Sie den Geflüchteten, aber auch sich selbst eine Chance und seien Sie neugierig.

In den nächsten Ausgaben der Stadtnachrichten, hier auf der Homepage und auf Facebokk wollen wir Ihnen Familien und Einzelpersonen vorstellen, die sich über eine Wohnung in Rutesheim sehr freuen würden.

Außerdem gibt es zum Thema „Wohnungssuche“ bereits zwei Erfolgsgeschichten, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten.

Der Freundeskreis ist überzeugt: Wir schaffen das – weil Rutesheim das kann!

 

Eine Flucht- und Ankommensgeschichte

Heute wollen wir Ihnen Hussein A. vorstellen. Er ist 19 Jahre alt und kommt aus einem Ort nahe Idlib, einer Stadt zwischen Aleppo und Hama – Namen syrischer Städte, die wir nahezu täglich in den Nachrichten hören.
Aufmerksam geworden durch einen Bericht seiner „Patin“ im Freundeskreis der Flüchtlinge will ich mehr über diesen jungen Mann erfahren. Wir verabreden zusammen mit seiner Patin ein Interview. Gespannt bin ich, wer mich erwartet.
Ich lerne einen jungen Mann kennen, der zu Beginn des Interviews noch etwas schüchtern, dann aber sehr offen eine Geschichte erzählt, die fesselt, die mich staunen macht und auch mitfühlen lässt was so ein junger Mensch auf der Suche nach einem Leben in Frieden und Freiheit alles auf sich genommen hat.
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Zu Gast bei Freunden – unser Sommerfest

Schon beim Betreten des Gemeindehauses merkte man, dass an diesem Tag etwas anders sein musste als sonst: Die Gerüche verschiedener bekannter und unbekannter Gewürze und Gerichte vermischten sich zu einer Geruchs-Vielfalt, die es so in diesem Gebäude normalerweise nicht gibt.

Am Samstag, den 15. Juli waren die Rutesheimer eingeladen, „zu Gast bei Freunden“ zu sein, die Gastfreundschaft der Köchinnen und Köche aus Syrien, Irak, Libanon, Afghanistan und Deutschland zu genießen und einen schönen gemeinsamen Nachmittag und Abend zu verbringen.

 

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Das „Café International“ wird zwei

Ende April wurden es zwei Jahre, dass jede Woche einmal in Rutesheim ansässige Flüchtlinge mit Einheimischen im „Café International“ zusammen kamen. Ort des Geschehens: zunächst das alte Rathaus. Seit Sommer 2016 trifft man sich immer freitags ab 16.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in der Pfarrstraße. Inzwischen hat sich ein Stammpublikum ganz unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters etabliert. Es herrscht eine entspannte, offene Atmosphäre, die es auch neuen Gästen leicht macht, Gesprächspartner zu finden und Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansichten und Biografien kennen zulernen. Weiterlesen „Das „Café International“ wird zwei“

Schnupperpraktikum: Nähen für einen guten Zweck

Für die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft an der Margarete-Steiff-Straße in Rutesheim veranstalten einige Fachfrauen des Freundeskreises seit einem halben Jahr Kurse für das Arbeiten an Nähmaschine und Zuschneidetisch. Diese erfreuen sich großen Zuspruchs.

Stoffspenden kommen auf vielen Wegen in die Nähwerkstatt.(SW)
Stoffspenden kommen auf vielen Wegen in die Nähwerkstatt.(Quelle:SW)

Freitags im Schnupperpraktikum können die Teilnehmerinnen ihre handwerklichen Fertigkeiten vervollkommnen und ganz nebenbei die deutschen Fachbegriffe kennenlernen. Lernziele sind genaues Zuschneiden nach Schnittplan, exaktes Nähen, Schnittkanten versäubern, verschiedene Nahtarten und deren Einsatzgebiete. Die Frauen bringen Erfahrung in Maschinennähen mit, sowie meist sehr gute Fertigkeiten beim Nähen von Hand.

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1001 Nacht – der Freundeskreis beim „Rutesheimer Strändle“!

straendle-2016aDie vom Verein der Selbstständigen initiierte Strandlandschaft zwischen Pflegeheim und Springbrunnen kommt bei der Bevölkerung sehr gut an. Am „Rutesheimer Strändle“ ist immer viel los.

Und am Donnerstag den 04. August 2016 waren auch wir mit unserem Informationsstand am „Rutesheimer Strändle“. Unter dem Motto  „1001 Nacht“ war ein buntes Potpourri angekündigt. Und es war wirklich Allerlei geboten.
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Jetzt wird’s bunt!

fence_flowersHaben Sie sich auch schon mal beim Tanken oder beim Vorbeifahren an der vorläufigen Unterkunft in der Margarete-Steiff-Straße gedacht, daß das Gelände doch ziemlich trist aussieht?

Cirka 30 Bürgerinnen und Bürger haben vergangenen Sonntag gehandelt und das Gelände mit einem grünen Zaun, Sonnensegeln und Pflanzen „bunter“ gemacht.
Und schattiger – mit Sonnensegeln. Weiterlesen „Jetzt wird’s bunt!“

Eine (Sprach-) Lernhelferin erzählt

Lernhelfer beim Freundeskreis Flüchtlinge in Rutesheim

Als im Herbst 2014 die erste Einladung zum Freundeskreis Flüchtlinge in Rutesheim kam, war mir klar: da musst Du mitmachen. Bei all‘ den furchtbaren Bildern aus dem Fernsehen wollte ich mich unbedingt für diese armen Menschen engagieren. Ich bin unglaublich nett aufgenommen und in die Arbeit eingeführt worden. Schon bald war mir klar, eine Patenschaft konnte ich neben meinem Beruf und anderen Ehrenämtern nicht eingehen. Nachdem Frau Brodesser von der Sprachhilfe Rutesheim Ihre Sprachkurse für Flüchtlinge vorgestellt hatte und um Unterstützung für die Teilnehmer bat, schien mir das eine gangbare Alternative. Gleich am nächsten Montag lud Sie mich ein, eine Schülerin kennenzulernen und der Einladung bin ich gerne gefolgt. Weiterlesen „Eine (Sprach-) Lernhelferin erzählt“